Cosm

(2008)

 

  • für Flöte, Cajon und Gitarre
  • Dauer ca. 8 Minuten
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    Mitschnitt der Uraufführung
    mp3
  • erschienen bei:
    Theophilius Productions
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Cosm bezieht sich auf den gleichnamigen Roman des amerikanischen Physikers und SciFi-Autors Gregory Benford. Sein Buch handelt von einem Zwischenfall bei einem Experiment in einem Teilchenbeschleuniger, das die Bedingungen bei der Entstehung unseres Universums simulieren sollte. Es entsteht ein Miniaturkosmos, ein Fenster in ein anderes Universum, das dem unseren gleicht, nur dass darin stark beschleunigte Zeitverhältnisse herrschen. So lassen sich ungeahnte Ereignisse kosmischen Ausmaßes beobachten.

Cosm

Die ersten 25 Takte meines Stückes wiederholen sich bis zum Ende unablässig wie eine Endlosschleife oder die Bahn eines Planeten. Die einzige Änderung sind vier zum Teil erhebliche Tempoverschärfungen, die auch ebenso erhebliche Umformulierungen des Notentextes erforderten. Ich wollte die Tempi eigentlich exakt vorschreiben, erkannte aber beim Schreiben, dass die Musik, die ich gerade komponierte, ein anderes Tempo verlangt als das zunächst geplante. (Die Tempi wären teilweise auch utopisch gewesen, hätten aber in schönen Verhältnissen zueinander gestanden, nämlich 2:7:13:19:31). Dennoch bewegen sich die Temporelationen ungefähr in diesen Bereichen, was bedeutet, dass eine anfangs 15sekündige Passage am Ende gerade noch 1 Sekunde dauert.

Am Schluss des Stückes geht es in einem großen Ritardando innerhalb von sehr kurzer Zeit wieder zurück zum Ausgangstempo oder zurück in unser Universum, wenn man so will …