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Komponist Die Musik von Joachim F.W. Schneider ist komplex und vielschichtig, sie bedient sich aller Ausdrucksmöglichkeiten und Techniken der einzelnen Instrumente. Diese Klangvielfalt vereint er zu einer eigenen und originären Ästhetik, die von zeitlicher sowie farblicher Dichte geprägt ist.
Werke Joachim F.W. Schneider schreibt für Orchester sowie für unterschiedlichste Kammer- und Ensemblebesetzungen. Daneben umfasst sein Œuvre eine Reihe von Solostücken.
Lehrtätigkeit Mit Leidenschaft widmet sich Joachim F.W. Schneider der Förderung musikalisch hochbegabter Kinder und Jugendlicher. Er unterrichtet Musiktheorie im PreCollege der Hochschule für Musik Würzburg, im Studienzweig Musik (dem einzigen bayerischen Projekt zur gymnasialen Hochbegabtenförderung) sowie in einer Förderklasse der Musikschule Aschaffenburg. Im Sommersemester 2013 vertritt er die Kompositionsprofessur an der Hochschule für Musik Würzburg.
Auszeichnungen und Preise Joachim F.W. Schneider erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den ersten Preis beim II. Internationalen Uuno Klami Kompositionswettbewerb in Finnland, den Bayerischen Staatsförderpreis und den Europäischen Komponistenpreis.
Aktuelle Projekte Fanfare für 3 Trompeten und Carillon
Duo Gitarre / Spieluhr mit Stefan Barcsay
Fuga ma non troppo für Spieluhr und Pendelspiel
Akkordeonduo für Susanne und Veli Kujala

Gambit

Hommage à une idée
(2016)

 

  • für Kammerorchestergambitperk
    1 Flöte
    1 Oboe
    1 Klarinetten (B)
    1 Fagott
    1 Horn
    1 Trompete (B)
    1 Posaune
    1 Tuba (F)
    2 Schlagzeuger (6 Tomtoms, 4 Bongos, 2 Woodblocks)
    5 Violinen I
    5 Violinen II
    4 Violen
    3 Violoncelli
    2 Kontrabässe
  • Dauer ca. 8 Minuten
  • Auftragswerk des Tiroler Kammerorchesters InnStrumenti
  • erschienen bei:
    Theophilius Productions
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Als Gambit wird beim Schach ein Eröffnungsspiel bezeichnet, bei dem man seinem Gegner eine Figur überlässt, weil man sich von diesem Opfer einen Vorteil auf anderer Ebene verspricht. Diese Strategie kann sogar dann zum Erfolg führen, wenn der taktische Wert des Opfers analytisch widerlegt oder zumindest angezweifelt werden kann. Im Falle eines solchen Opfers setzt der Gambitspieler vorrangig auf einen psychologischen Vorteil und vertraut letztlich darauf, dass er mit der herbeigeführten Ausnahmesituation besser umgehen kann als sein Gegner. Man verlässt sich also eher auf Überraschungsmoment und Intuition als auf genaues Kalkül. In historischen Partien wird diese Vorgehensweise mit Begriffen wie Wagemut und Kühnheit bedacht, moderne Computerprogramme entlarven hingegen viele Gambits recht humorlos als inkorrekt, indem sie wirksame Gegenmittel aufzeigen. Gleichwohl fasziniert das Gambit noch immer – vielleicht deshalb, weil es für die Bedeutung des Nichtberechenbaren, des Nichtmessbaren steht. Dieser Idee widme ich mein Stück.

Aktuelle Termine

  • 3. April 2017
    Festwoche 2017 an der Hochschule für Musik Würzburg
    Gebäude...
  • 2. April 2017
    Abokonzert 4: KomponistInnen unsere Zeit XVII "Hommage"
    Innsbruck, Canisianum
  • 24. März 2017
    Spitäle, Würzburg
    20:00 Uhr Goldberg
    Aria mit verschiedenen...
  • 20. November 2016
    Leipziger Gitarrenkonzerte
    GRASSI Museum für Musikinstrumente, Zimeliensaal
  • 7. August 2016
    Augsburg Nacht und Träume
    (2015) Lied nach Franz Schubert (Text:...