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Komponist Die Musik von Joachim F.W. Schneider ist komplex und vielschichtig, sie bedient sich aller Ausdrucksmöglichkeiten und Techniken der einzelnen Instrumente. Diese Klangvielfalt vereint er zu einer eigenen und originären Ästhetik, die von zeitlicher sowie farblicher Dichte geprägt ist.
Werke Joachim F.W. Schneider schreibt für Orchester sowie für unterschiedlichste Kammer- und Ensemblebesetzungen. Daneben umfasst sein Œuvre eine Reihe von Solostücken.
Lehrtätigkeit Mit Leidenschaft widmet sich Joachim F.W. Schneider der Förderung musikalisch hochbegabter Kinder und Jugendlicher. Er unterrichtet Musiktheorie im PreCollege der Hochschule für Musik Würzburg, im Studienzweig Musik (dem einzigen bayerischen Projekt zur gymnasialen Hochbegabtenförderung) sowie in einer Förderklasse der Musikschule Aschaffenburg. Im Sommersemester 2013 vertritt er die Kompositionsprofessur an der Hochschule für Musik Würzburg.
Auszeichnungen und Preise Joachim F.W. Schneider erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den ersten Preis beim II. Internationalen Uuno Klami Kompositionswettbewerb in Finnland, den Bayerischen Staatsförderpreis und den Europäischen Komponistenpreis.
Aktuelle Projekte Fanfare für 3 Trompeten und Carillon
Duo Gitarre / Spieluhr mit Stefan Barcsay
Fuga ma non troppo für Spieluhr und Pendelspiel
Akkordeonduo für Susanne und Veli Kujala

A Short Lecture On Irreversible Numbers

für Posaune solo (2015)

 

ashortlecture

  • Dauer ca. 7 Minuten
  • komponiert als Pflichtstück für den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2016
  • Uraufführung im Preisträgerkonzert des Wettbewerbs am 17. Januar 2016 in Berlin durch Miriam Raspe
  • erschienen bei:
    Theophilius Productions
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Der Redner betritt das Podium. In seinem Vortrag soll es über irgendein neuartiges Zahlenkonzept gehen, das er in einem kürzlich veröffentlichten und vielbeachteten Aufsatz beschrieben hat. Er zählt auch gleich einige dieser Zahlen auf (– das wird er im Laufe des Vortrags immer wieder tun –), dann erst begrüßt er das Publikum. Auffällig ist, dass man ihm von Anfang an allenfalls intuitiv folgen kann, denn er spricht in einer Sprache, die für die Beschreibung entrückter Zahlenkonzepte geeignet sein mag, sich aber ansonsten allgemeinem Verständnis verschließt. Es folgen die unvermeidlichen Definitionen und Abgrenzungen, der Vortragende handelt diese in sich gekehrt, aber angenehm zügig ab. Endlich kann er sich ganz seinem Thema widmen, den irreversiblen Zahlen, die für ihn wie Poesie sind – Poesie, in der er sich mehr und mehr verliert, gestikulierend in clownesk-steifen Bewegungen. Umso vehementer formuliert er gegen Ende seine Schlussfolgerungen, und trotz aller Bestimmtheit ist noch immer ein Nachhall seiner Verzückung zu spüren. Der Redner schließt seinen Vortrag etwas erschöpft mit einer letzten Zahlenreihe und bedankt sich für die Aufmerksamkeit.

Aktuelle Termine

  • 18. August 2017
    guitar+ microtonal
    Hochschule für Musik Würzburg, Gebäude...
  • 10. August 2017
    guitar+ microtonal
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  • 7. August 2017
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  • 3. April 2017
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