Klaviertrio

(1992)

 

  • für Violine, Violoncello und Klavier
    1. Grave
    2. Presto – Ritardanto
  • Dauer ca. 17 Minuten
  • Uraufführung am 19. September 1996 in Bergisch Gladbach durch das Ensemble Köln
  • 1. Preis beim Kompositionswettbewerb Forum OST-WEST 1996 in Bergisch Gladbach

 

KlaviertrioDer erste Satz „Grave“ ist von der Französischen Ouvertüre inspiriert und dementsprechend wuchtig gehalten. Nur an wenigen Stellen wird dieser massive Grundklang durch zarte Akkordfolgen der beiden Streicher unterbrochen.

Der zweite Satz ist fast durchgehend unisono; er weist im Verlauf des Stückes mehr und mehr Zerfallserscheinungen auf, bis das Stück nach einem Aufbäumen im Klavier in einem Abgesang der beiden Streicher verklingt. Dies meint auch die Satzüberschrift „Presto-Ritardando“: Ein Prozess der Auflösung bis zum Verklingen.

 

 

 

Hannelore Bauer-Bienen im KÖLNER STADTANZEIGER vom 25. September 1996:

(...) Tonale Phasen, Folklore-Spuren, wunderschöne Unisono-Stellen wechseln sich mit hingetupften, hingefetzten und chaotisch lauten Klangstrukturen ab; versöhnende Ruhe, klagend und versponnen, beenden die Musik (...)