Schlechter Trost

Lied nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe
(1999)

 

  • für Violine, Sopran und Klavier
  • Dauer ca. 5:35
  • Uraufführung am 10. März 1999 durch Eva Resch (Sopran), Verena Breitenbach (Violine) und Claudia Hübl (Klavier)
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    Eva Resch (Sopran), Jens Heldmann (Violine), Claudia Hübl (Klavier)
    mp3
  • erschienen bei:
    Theophilius Productions
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SchlechterTrost

Johann Wolfgang von Goethe,
»Schlechter Trost«

Mitternachts weint und schluchzt ich,
Weil ich dein entbehrte.
Da kamen Nachtgespenster,
Und ich schämte mich.
Nachtgespenster, sagt ich,
Schluchzend und weinend
Findet ihr mich, dem ihr sonst
Schlafendem vorüberzogt.
Große Güter vermiß ich.
Denkt nicht schlimmer von mir,
Den ihr sonst weise nanntet;
Großes Übel betrifft ihn! –
Und die Nachtgespenster
Zogen vorbei,
Ob ich weise oder törig,
Völlig unbekümmert.