Os oboi

(1991/92)

 

  • für Oboe
  • Dauer ca. 5:10

 

OsOboiIn dem Werk werden zahlreiche neue Spieltechniken verwendet, wie abgedeckte Töne, Doppeltriller, Mehrklänge, Mikrointervalle usw. Diese bleiben jedoch immer auf einzelne wenige Tonhöhen beschränkt (z.B. abgedeckte Töne nur auf a’, dis’’, e’’ und g’’). Eine durch Mikrointervalle erweiterte Zwölftonreihe, in die auch Artikulation und Spieltechnik seriell mit einbezogen sind, bildet das Ausgangsmaterial für eine zunächst punktuell gehaltene Struktur. Im Verlauf des Stückes gewinnen einzelne Gesten mehr und mehr Raum, bevor das Stück in einem meditativen Mehrklangpendel ausklingt.